Immer wieder kommt auf deutschen Friedhöfen zu Vandalismus oder sogar Diebstahl. Besonders bei Angehörigen sorgt dies für verständlicherweise heftige Reaktionen. Niemand möchte, dass das Grab eines geliebten Angehörigen verunstaltet hinterlassen wird.  Zwar ist der materielle Schaden oft nicht zu hoch, der emotionale Kummer kann aber bleibende Ängste schüren oder die Wunden über den Verlust wieder aufreißen.

Was ist also zu tun, wenn Diebe oder Vandalen auf Friedhöfen für Unruhe sorgen? Wenn Gräber beschädigt werden, Grablichter, Blumen oder Figuren gestohlen werden?  Im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern hatte man im Jahr 2015 als Gegenmaßnahme Überwachungskameras auf dem gemeindlichen Friedhof installiert und es gibt immer mehr Gemeinden, welche über solche Maßnahmen nachdenken.


Bereits vor einigen Jahren haben die gesetzlichen Krankenkassen die Zahlung eines Sterbegeldes an die Hinterbliebenen ersatzlos gestrichen. Viele Menschen haben zwar eine Risikolebensversicherung oder eine sonstige Absicherung für den Todesfall abgeschlossen, diese Versicherungen enden jedoch meist automatisch, wenn die versicherte Person das 75. Lebensjahr vollendet hat. Stirbt die Person in einem solchen Fall, wenn sie beispielsweise 76 Jahre ist, müssen die Hinterbliebenen finanziell in voller Höhe für die Beerdigungskosten aufkommen.


Etwa alle 14 Tage wird es Zeit, sich um die Grabpflege zu kümmern. Viele Menschen gehen jedoch gern wöchentlich an das Grab ihres Angehörigen, um nach dem Rechten zu sehen. Je nach Witterung sollte es noch öfter sein, beispielsweise wenn es lange heiß ist und kein Regen fällt. Wer gärtnert, besitzt einige Gerätschaften zu Hause, alle anderen sollten sich eine kleine Grundausstattung anschaffen, damit die Grabpflege problemlos vorgenommen werden kann. Spezielle Händler bieten Friedhofsbedarf aller Art an.


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