Immer wieder kommt auf deutschen Friedhöfen zu Vandalismus oder sogar Diebstahl. Besonders bei Angehörigen sorgt dies für verständlicherweise heftige Reaktionen. Niemand möchte, dass das Grab eines geliebten Angehörigen verunstaltet hinterlassen wird.  Zwar ist der materielle Schaden oft nicht zu hoch, der emotionale Kummer kann aber bleibende Ängste schüren oder die Wunden über den Verlust wieder aufreißen.

Was ist also zu tun, wenn Diebe oder Vandalen auf Friedhöfen für Unruhe sorgen? Wenn Gräber beschädigt werden, Grablichter, Blumen oder Figuren gestohlen werden?  Im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern hatte man im Jahr 2015 als Gegenmaßnahme Überwachungskameras auf dem gemeindlichen Friedhof installiert und es gibt immer mehr Gemeinden, welche über solche Maßnahmen nachdenken.

Immer wieder kommt auf deutschen Friedhöfen zu Vandalismus oder sogar Diebstahl. Besonders bei Angehörigen sorgt dies für verständlicherweise heftige Reaktionen. Niemand möchte, dass das Grab eines geliebten Angehörigen verunstaltet hinterlassen wird.  Zwar ist der materielle Schaden oft nicht zu hoch, der emotionale Kummer kann aber bleibende Ängste schüren oder die Wunden über den Verlust wieder aufreißen.

Was ist also zu tun, wenn Diebe oder Vandalen auf Friedhöfen für Unruhe sorgen? Wenn Gräber beschädigt werden, Grablichter, Blumen oder Figuren gestohlen werden?  Im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern hatte man im Jahr 2015 als Gegenmaßnahme Überwachungskameras auf dem gemeindlichen Friedhof installiert und es gibt immer mehr Gemeinden, welche über solche Maßnahmen nachdenken.

 

Kameras schlagen Alarm

Ein Unbekannter hatte z.B. in Schmidmühlen wiederholt die Pflanzen und Gräber beschädigt und seine Zigarettenkippen über Gräbern verteilt. Aus diesem Grund entschied dort der Bürgermeister Peter Braun gegen die vorgebrachten Bedenken der Polizei. Eigentlich ist es der Gemeinde nicht erlaubt eine öffentliche Fläche mit Videokameras zu überwachen, da sogar speziell auf Friedhöfen das Persönlichkeitsrecht von Besuchern gesetzlich geschützt ist. Die Frage trat also auf, ob der Wunsch der Geschädigten und Angehörigen nach einer Überwachung wichtiger ist, als das mögliches Unbehagen durch eine Alarmanlage in Form einer Videoüberwachung. 

Der Pressesprecher Stefan Hartl vom Polizeipräsidium wies auf die präventive Wirkung, die eine Überwachung mit Kameras hin, da diese nach erfolgreicher Genehmigung  mit  deutlich sichtbaren Hinweisen ausgezeichnet werden muss. Einem potenzieller Täter wird also abgeschreckt! 

Es ist also immer eine Frage, wie weit die Gemeindeverwaltung, Polizei und speziell die Bürger bereit sind, auf ein wenig Privatsphäre zu verzichten, um den Schutz und die Würde der Verstorbenen zu sichern.

Wie solche Systeme funktionieren finden sie z.B. hier: Videoüberwachung auf ihr-sichers.haus

 


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