Im Leben eines Menschen gibt es ein Geschehnis, welches unabänderlich ist, welches jeden Menschen trifft, ob reich oder arm. Ein jeder Mensch muss am Ende seines Lebens sterben. Nun liegt alles Weitere in den Händen der Hinterbliebenen.

ReihengrabHat der Verstorbene für diesen Moment vorgesorgt, stehen den Angehörigen jetzt eventuell einige hundert, beziehungsweise tausend Euro zu Verfügung, mit deren Hilfe ein angemessenes Begräbnis samt der dazugehörigen Grabstelle finanziert und gekauft werden kann. Es gibt die unterschiedlichsten Arten und Weisen eine Bestattung vorzunehmen. Genauso vielseitig sind inzwischen die Gräber und die Grabstellen geworden.

So steht heute einer Seebestattung genauso wenig im Wege, wie einer Bestattung in einem Friedwald. Trotz all dieser „neuen“ Grabstellen, bleibt der Friedhof die häufigste Wahl. Hier stehen allerdings auch unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl.

Das Reihengrab

Diese Art der Grabstelle wird nicht auf allen Friedhöfen angeboten. Das Reihengrab ist eine Stelle, welche in einem speziell ausgewiesenen Areal des Friedhofes angelegt ist. Wie es der Name schon verdeutlicht, werden die hier befindlichen Gräber „der Reihe nach“ vergeben. Das bedeutet, die Angehörigen können sich nicht ein bestimmtes Fleckchen Erde aussuchen, um ihren Verstorbenen beizusetzen, das Grab, welches als nächstes „an der Reihe ist“, wird verwendet.

Ein Reihengrab wird in aller Regel nur auf eine Zeit zwischen 25 und 30 Jahren vergeben. Nach Ablauf dieser Frist kann die Nutzung des Grabes nicht verlängert werden. Auch eine weitere Bestattung ist in einem Reihengrab, etwa des Ehepartners des Verstorbenen, nicht möglich.

Diese Einschränkungen lassen das Reihengrab zu einer kostengünstigen Alterbnative werden. Die Kosten für ein Reihengrab, belaufen sich auf etwa 500 Euro bis 2000 Euro, je nachdem, ob es ein Urnen- oder aber ein Sarggrab ist.

Das Wahlgrab

Wer später gerne neben seinen Angehörigen bestattet werden möchte, der sollte sich in jedem Falle für ein so genanntes Wahlgrab entscheiden. Diese Grabstellen sind in aller Regel mehrstellig. Das bedeutet, es können mehrere Personen, beziehungsweise mehrere Urnen, in der gleichen Grabstelle beigesetzt werden.

Die Ruhezeit für ein Wahlgrab liegt normalerweise ebenfalls zwischen 25 und 30 Jahren. Wobei bei dieser Art des Grabplatzes eine Verlängerung der „Pacht“ nach Ablauf der Ruhezeit normalerweise von den Friedhofsverwaltungen angeboten wird.

Ein weiterer Vorteil eines Wahlgrabes ist, wie auch hier der Name verrät, die eigenständige Auswahl der Lage und der Größe der Grabstelle. Die Kosten unterscheiden sich hierbei von Ort zu Ort sehr stark. Demnach ist eine klar definierte Kostenaufstellung nicht möglich. Im Allgemeinen wird von Beträgen zwischen 1000 Euro und 2700 Euro geredet. Natürlich sind auch in diesem Bereich die Grenzen nach oben hin offen.

Die Gruft

Wer kennt nicht die alten, ehrfurchteinflößenden Gruften, welche mit herrlichen Ornamenten, Blumen und sonstigen Schmuckelementen das Andenken an seine „Bewohner“ bewahren. Ein gutes Beispiel für wunderschöne Gruften ist der Friedhof der fränkischen Stadt Ansbach. Hier wird der gesamte Friedhof von kleinen, aneinandergebauten Familiengruften umschlossen, was dem Gesamten einen heimlichen, bei entsprechendem Wetter auch unheimlichen Charme verleiht.

Bestattungsart GruftEine Gruft ist natürlich die kostspieligste Art und Weise seinen Verstorbenen zu ehren und beizusetzen.
Steht nicht schon seit vielen Jahren, vielleicht seit vielen Generationen, eine Familiengruft im Besitz, ist es in aller Regel kaum mehr möglich eine wirkliche Gruft auf einem durchschnittlichen Friedhof in Deutschland zu errichten.
Einige Friedhöfe lassen den Bau jedoch immer noch zu. Natürlich ist der Kostenaufwand extrem hoch.

Nun muss eine Gruft nicht immer ein aus Stein gemauertes kleines „Häuschen“ sein. So bezeichnet man auch ein Kellergewölbe unter Schlössern, Burgen und Kirchen als Gruft. Eine Gruft im eigentlichen Sinne, ist eine gemauerte Sarg- beziehungsweise Urnenaufnahme. So kann auch ein einfaches Erdgrab in bestimmten Fällen ausgemauert, beziehungsweise ausbetoniert werden, um mit einer schweren Platte verschlossen zu sein.

Normalerweise bedienen sich Familien, mit einem entsprechenden Budget, der Möglichkeit einer Grufterrichtung. So finden sich bis heute auf den großen Zentralfriedhöfen, etwa in Wien, immer wieder neue, imposante, modern oder klassische, überirdisch errichtete Gruften.

Gerade berühmte Persönlichkeiten werden auf diese Weise auch nach ihrem Tod geehrt. Eine kostengünstigere Gruftbestattung ist beispielsweise in Hamburg möglich. Hier befindet sich auf dem Friedhof Ohlsdorf ein so genanntes Kolumbarium. In diesem Gebäude werden Urnen, in den meisten Fällen Schmuckurnen, in entsprechend vorbereitete Nischen gestellt und verwahrt. Auch dies bezeichnet man als Gruft.

Eine interessante Art der weiteren Nutzung des Kolumbariums:
Es finden, in dieser festlichen und reizvollen besinnlichen Atmosphäre, Konzerte und entsprechende Vorträge statt.


 

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