Der Grabmalkauf gestaltet sich oft schwieriger, als Sie es zunächst angenommen hätten. Schließlich spielen einige wichtige Faktoren eine Rolle. Was wollte der Verstorbene, welches Material soll es sein und wo bekommen Sie Grabsteine zu fairen Preisen? All diese Fragen gilt es im Vorfeld zu klären. Bedenken Sie, dass ein Grabstein und Grabmal" >Grabmal das Grab des Verstorbenen über all die Jahre hinweg zieren wird.

Aus diesem Grund spielt auch die Qualität des Steins eine tragende Rolle. Optisch und in Sachen Design sollte ein Grabmal den Stil und bestenfalls den Charakter des Verstorbenen in gewisser Weise widerspiegeln. Gleichzeitig sind Sie für den Kauf und die Gestaltung des Grabsteins zuständig und wollen womöglich Ihre eigenen Vorstellungen und Ideen mit einfließen lassen. Dank unseres Leitfadens zum Grabmalkauf wird Ihnen die Suche nach dem passenden Grabstein ein wenig erleichtert. Schauen Sie selbst, welche Möglichkeiten und Kriterien beim Kauf eine Rolle spielen und was es zu beachten gilt.

Der Grabstein & Die Wünsche des Verstorbenen

Sie sollten sich durchaus ein wenig Zeit lassen bei der Wahl des Grabsteins. Bevor Sie voreilig handeln, raten wir Ihnen dazu, erst einmal nach Bestattungsverfügungen und einem Testament zu suchen. In diesen Schriftstücken finden sich womöglich Hinweise darauf, wie sich der Verstorbene sein Grabmal vorgestellt hat.

Der Wunsch des Verstorbenen hat auch in rechtlicher Hinsicht Vorrang vor all Ihren persönlichen Ideen und Wünschen.

Ist auch nach intensiver Suche keine Verfügung zu finden, so bleibt Ihnen nur, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Es sollte grundsätzlich jemand den Grabstein auswählen, der den Verstorbenen besonders gut kennt. So fließt zumindest annähernd dessen persönlicher Geschmack mit in die Entscheidung für oder gegen bestimmte Designs, Materialien und dergleichen. Im Falle dessen, dass es weder ein Testament noch eine Verfügung steht, raten wir dazu, dem engsten Vertrauten die Auswahl des Grabmals zu überlassen. So ist gewährleistet, dass die Wünsche des Verstorbenen in gewisser Weise berücksichtigt werden – auch ohne Schriftstücke, in denen genau diese festgehalten wurden.

Material des Grabsteins

So vielseitig wie die Menschen selbst sind auch die Grabmäler, die die Gräber der Verstorbenen zieren. Sofern es die Friedhofssatzung zulässt, sind der Kreativität in Form und Material kaum Grenzen gesetzt. Neben Stein, Granit und Marmor können Sie sich ebenso für ein Grabmal aus Metallen oder Holz entscheiden. Selbst gläserne Grabsteine sind für einen guten Steinmetz kaum ein Problem. Wenn Sie es ausgefallen lieben, dürfen Sie natürlich auch Kombinationen aus diversen Materialien wählen.

Grabstein - Passende Farbe

Neben dem Material spielt die Farbgebung eine entscheidende Rolle. Auch in diesem Bereich lassen sich wundervolle Ideen umsetzen. Ein Steinmetz wird Sie in diesem Punkt sicherlich gut und gerne beraten. Achten Sie aber, wie eingangs bereits erwähnt, immer auf die geltende Friedhofssatzung. Haben Sie sich für Material und Farbe entschieden, muss natürlich auch die Entscheidung für eine von unzähligen Formen getroffen werden. Speziell im Bereich der Kindergrabmale ist durchaus ein wenig mehr Farbe und Individualität angebracht.

Die Grabinschrift – ein wichtiges Kriterium

Grabmale dienen Ihnen als Erinnerung an den Verstorbenen. Gerade deshalb müssen Sie die Inschrift des Grabsteins unbedingt mit äußerster Sorgfalt auswählen. Allein Geburts- und Todesdatum reichen bei Weitem nicht aus. Häufig ziert ein Motto oder ein Ausspruch des Verstorbenen das Grabmal.

Sie sollten in aller Ruhe überlegen, was Ihrem Angehörigen wichtig war, wofür er im Leben eingestanden hat oder was ihn besonders bewegt hat.

In einem ausführlichen Gespräch kann Sie natürlich auch der Steinmetz Ihres Vertrauens beraten, wenn es um die Inschrift geht. Diese sollte sich natürlich nicht nur texttechnisch an den Verstorbenen anpassen, sondern auch in Ihrem Design. Hunderte Schriftarten, zusätzliche Symbole und dergleichen stehen Ihnen im Regelfall zur Auswahl.

Steinmetzsuche

Natürlich benötigen Sie in jedem Fall die Hilfe eines guten Steinmetz. Dieser hilft Ihnen nicht nur bei der Frage nach den Gestaltungsmöglichkeiten, sondern er wird das Grabmal außerdem nach Ihren persönlichen Vorstellungen erstellen. Grundsätzlich müssen Sie darauf achten, sich ausschließlich an einen eingetragenen Meisterbetrieb zu wenden. Der ausgewählte Steinmetz wird sich, sofern es sich um einen Profi handelt, stets Zeit für Ihre Belange nehmen und mit Ihnen in einem ruhigen Umfeld sämtliche Details besprechen. Auch eine Ortsbegehung ist in jedem Falle ratsam, denn so kann sich der Steinmetz ein Bild von dem Umfeld machen.

Es lohnt sich durchaus, dass Sie mehrere Betriebe auswählen und diese in Sachen Preis wie Leistung miteinander vergleichen. So können Sie teilweise enorm viel Geld sparen. Ein guter Steinmetz bietet Ihnen zudem an, eine Skizze von Ihrem gewünschten Grabstein samt aller Einzelheiten zu erstellen.

Die Kosten des Grabmals - Grabsteins

Die Kosten, die Ihnen bei der Gestaltung eines Grabmals entstehen, richten sich nicht zuletzt nach Ihren persönlichen Zusatzwünschen. Ein verbindlicher Kostenvoranschlag, der Ihnen schriftlich ausgehändigt wird, ist dabei besonders wichtig. So haben Sie sämtliche Kosten im Blick und müssen nicht etwa mit bösen Überraschungen und nachträglichen Aufschlägen rechnen.

Neben der Materialart und der Inschrift sind auch die Arbeitsstunden selbst kostenpflichtig. Weitere Kosten können Ihnen durch den Transport des Grabsteins, das Einfassen ins Grab sowie für das eventuelle Versetzen anfallen. All diese Punkte gilt es zu beachten. Durch den bereits genannten Kostenvoranschlag werden alle Kriterien zusammengefasst, die preislich festgelegt sind. Auch ein etwaiger Vorentwurf kann mit einem Honorar verbunden sein. Nehmen Sie sich also die Zeit und sprechen Sie alle Etwaigkeiten mit dem von Ihnen ausgewählten Steinmetz durch.

Wichtig zu beachten: Die Friedhofssatzung

Egal für welchen Friedhof Sie sich letztendlich entscheiden: um die Friedhofssatzung kommen Sie in keinem Fall herum. Diese variiert natürlich je nach Ruhestätte und beinhaltet wichtige Punkte, die Ihren Gestaltungsfreiraum besonders im Bezug auf das Grabmal stark einschränken können. Schon vorab müssen Sie sich damit unbedingt auseinandersetzen. Auch Ihr Steinmetz benötigt eine Ausfertigung der Satzung, um nach den dort beinhalteten Vorgaben arbeiten zu können. Üblicherweise sind Friedhöfe gar an einige ausgewählte Bildhauer sowie Steinmetze gebunden. Ihre Schritte, um das Grabmal nicht völlig umsonst gestalten zu lassen: Die Friedhofssatzung dem Steinmetz übergeben, einen entsprechenden Entwurf nebst farblicher Gestaltung anfertigen lassen und diesen dann zum Absegnen dem Friedhofsbetreiber vorlegen. Erst dann sollte der Auftrag an den Steinmetz erteilt werden.

Sonstige Tipps und Hinweise
Sowohl Steinmetze als auch Friedhofsgärtner bieten Ihnen die Übernahme einer regelmäßigen Grabmalvorsorge. Diese können Sie durchaus in Anspruch nehmen, um eine Pflege des Grabmals durchführen zu lassen. Neben der Reinigung übernehmen Steinmetze natürlich auch das Nachfärben abgenutzter Grabsteinteile sowie das Nachbessern eventuell beschädigter Inschriften. Schließlich soll der Grabstein auch nach vielen Jahren noch das widerspiegeln, wofür er einst gestaltet wurde – die Erinnerung an den Verstorbenen.

Vom Online Grabmalkauf können wir Ihnen nur abraten. Zwar finden Sie dort eine Vielzahl an Inspirationen und Möglichkeiten, doch meist gestaltet sich die Umsetzung und Berücksichtigung Ihrer individuellen Wünsche eher schwierig. Zudem kann Ihnen ein Steinmetz in der Nähe des Friedhofes viel eher eine pünktliche und kostengünstige Lieferung gewährleisten.


 

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