Durch die bestehenden Umwelteinflüsse und je nach den örtlichen klimatischen Einflüssen, ist der Grabstein mehr oder weniger der Verwitterung ausgesetzt. Soll der Grabstein mehrere Generationen überdauern, dann empfiehlt es sich, eine Ausführung mit glatt polierter Oberfläche zu wählen, denn diese weist die Witterungseinflüsse besser ab als nicht glatt polierte Grabsteine. So bleibt der Stein über Jahre hinweg schön und verwittert langsamer.

GrabpflegeRegelmäßige Pflege schützt das meist wertvolle Grabmal vor den Einwirkungen von Wind und Wetter. Die aus härterem Material wie Basalt- oder Granitsteinen bestehenden Grabsteine halten Wettereinflüssen besser stand als andere. Grabsteine aus weicherem Material wie Kalk- und Sandsteinen haben im allgemeinen eine kürzere Lebensdauer.
Außer diesen Gesichtspunkten spielt selbstverständlich eine Rolle, wie viel Geld die Hinterbliebenen anlegen können oder wollen. Und nicht zuletzt ist es eine Geschmacksfrage, für welches Grabmal sie sich entscheiden.

Die Pflege des Grabsteines

Zunächst einmal genügen Wasser, ein Schwamm und gegebenenfalls eine weiche Wurzelbürste. Damit werden Schmutzteile aus der Luft oder von nahe gelegenen Bäumen ganz einfach abgewaschen. Nur bei stärkerem Moos- oder Algenbewuchs sollte man zu chemischen Mitteln greifen. Diese sind im Baumarkt oder in der Drogerie erhältlich.

Wer sich nicht damit auskennt wie das Grabmal zu pflegen ist, kann sich mit einem Steinmetz in Verbindung setzen und sich dort Pflegetipps holen. Die Pflege des Grabsteines erfolgt in der Regel ein- bis zweimal jährlich, bei Bedarf auch öfter. Dabei ist sicher auch wichtig zu wissen, ob der Friedhof in der Nähe von stark befahrenen Straßen liegt. Dann wäre der Grabstein höherer Luftverschmutzung ausgesetzt und sollte entsprechend öfter gereinigt werden.

Ganz wichtig bei der Pflege des Grabmals ist es, das Abwaschen mit Wasser nicht während der kalten Jahreszeit vorzunehmen. Wassertropfen, die in den Poren oder in Ritzen des Steines hängen bleiben, könnten bei Minusgraden gefrieren. Es kommt zur sogenannten Frostsprengung, was den Stein im Laufe der Zeit zerstört.

Die Grab-Bepflanzung will gut überlegt sein

Natürlich spielt es eine Rolle, wie oft die Angehörigen Zeit haben das Grab zu pflegen. Und ob die Angehörigen dazu noch körperlich in der Lage sind. Möchte man es nicht der Friedhofs-Gärtnerei überlassen, dann muss sich die Auswahl der Pflanzen nach dem zur Verfügung stehenden Zeitaufwand richten. Wer weiter weg wohnt, kann nicht ständig zum Gießen kommen während der heißen Sommermonate. Auch aufkommendes Unkraut zwischen der Anpflanzung muss wie im Garten auch, regelmäßig entfernt werden.

Für Angehörige, welche nicht die Zeit haben diese Pflegearbeiten regelmäßig zu erledigen, empfiehlt sich eine genügsame Daueranpflanzung. Beispielsweise gibt es sie aus Liguster, Efeu, Polsterthymian. Klassische Farben wie Weiß und Grün strahlen Ruhe und Würde aus und passen sehr gut auf eine Grabstelle.

Für eine sonnige Grabstelle

Hierfür eignen sich mediterrane Pflanzen wie Lavendel und niedrig wachsender Thymian. Fetthenne, Rosen sowie Bergastern und Heiligenkraut wie auch der kleine Frauenmantel eignen sich
als Daueranpflanzung. Polsternelken und Zierdost fühlen sich an heißen trockenen Standorten ebenfalls wohl.
Eine etwas andere Gestaltung wären verschiedene Dach- oder Hauswurzarten, umgeben von einem Bett mit weißen Kieselsteinen. Auf einem sonnigen Grab fühlen sich außerdem Steingartenpflanzen sehr wohl.

Geeignete Pflanzen für das Grab im Halbschatten

Liegt ein Grab im Halbschatten, so kann es mit Lorbeer, Efeu und Begonien, mit Hortensien, Margeriten und mit Buchsbaum bepflanzt werden. Auch Funkien und Farne fühlen sich hier wohl. Glockenblumen sowie Frauenmantel gedeihen noch im Halbschatten.

Im Schatten liegende Gräber

Hier eignet sich ebenfalls Efeu zur Einfassung. Weiße Astilben, Christrose, weiße Elfenblume und mittelgroßer Geißbart fühlen sich im kühlen Schatten und etwas feuchter Erde wohl. Ebenfalls für diese Lichtverhältnisse geeignet sind Farne und Funkien. Zur großen Familie der Funkien zählen viele Blattschönheiten. Mit ihren hell gestreiften Blättern bringen diese dekorativen Pflanzen Licht in eine schattige Ecke.

Mit Pflanzschalen und schönen Gestecken lassen sich Gräber immer wieder anders gestalten. Hierbei brauchen sich die Hinterbliebenen nicht unbedingt an den üblichen Grabblumen zu orientieren. Stiefmütterchen im Frühjahr, fleißige Lieschen im Sommer und Erika im Herbst müssen es nicht immer sein. Sie können auch durch ganz andere Blumen ersetzt werden. Rosmarin und Lebensbaum zählen zu den symbolischen Gewächsen. Sie stehen für das ewige Leben.
Gerade die persönliche Ausgestaltung einer Grabstelle erweist dem Verstorbenen Liebe und Ehre.


 

Aktuelle Beileidsbekundugen

Beileid Bild 02.06.2018

...

Beileid Bild 23.05.2018

...

Beileid Bild 23.05.2018

...

Beileid Bild 17.05.2018

...

Beileid Bild 16.05.2018

...

Beileid Bild 03.05.2018

...

Alle Leistungen dieser Seite sind zu 100% kostenfrei. Damit dies so bleiben kann würden wir uns über eine Spende freuen.