In Sachen Vorsorge können Sie nie früh genug anfangen. Bestattungen sind äußerst kostspielig. Durch das Abschließen bestimmter Vorsorgeverträge sichern Sie sich eine Beerdigung nach Ihren Wünschen und entlasten gleichzeitig Ihre Hinterbliebenen.

Verschiedene Vorsorgearten – früher an später denken

Ihre Hinterbliebenen werden es Ihnen danken, wenn Sie sich schon zu Lebzeiten um Ihre Vorsorge kümmern. Gerade besondere Bestattungswünsche können Sie rechtzeitig mit dem von Ihnen ausgewählten Bestattungsunternehmen besprechen. Diese gilt es natürlich schriftlich festzuhalten, um zu gewährleisten, dass später alles nach Ihren Vorstellungen verläuft. Im Falle Ihres Ablebens müssen sich Ihre Verwandten nur noch darum bemühen, den zuständigen Bestatter zu kontaktieren. Dieser weiß dann genau, was zu tun ist. Das gilt insbesondere für die finanzielle Seite, denn eine Bestattung kostet im Durchschnitt 6.000 Euro.

Ihnen steht es selbstverständlich frei, zwischen mehreren Vorsorgearten zu wählen. Individuell können Sie so das Geld ansparen, das zum Decken Ihrer Bestattung notwendig ist. Wie hoch der Sparbetrag ausfallen soll, hängt nicht zuletzt von Ihren individuellen Wünschen ab. Versuchen Sie möglichst, ein wenig mehr Geld beiseite zu schaffen, als es ursprünglich geplant war. Schließlich steigen auch die Preise für eine Bestattung mit den Jahren. Je nachdem, wann Sie die Vorsorge abgeschlossen haben, dürfen Sie mit einigen hundert oder gar tausend Euro an Mehrkosten rechnen. Sinnvoll ist es, vorweg einen finanziellen Rahmen mit dem Bestattungsinstitut festzustecken, in welchem sich die Beerdigung und die Trauerfeier bewegen dürfen oder können.

Ihre private Vorsorge

Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie sich an besondere Vorsorgeverträge binden. Wenn Sie diese nicht wünschen, so können Sie den von Ihnen und dem Bestatter eingeplanten Betrag natürlich auch in Eigenregie ansparen. Optimal eignet sich dazu ein Sparbuch, welches bis zu Ihrem Ableben gesperrt wird. Wie eingangs erläutert, sollten Sie den Betrag eher ein wenig großzügiger einplanen als zunächst berechnet. Auch ein Sparbuch kann mit einem konkreten Verwendungszweck ausgestattet werden. So können Sie sichergehen, dass Ihr gespartes Geld ausschließlich in Ihrem Sinne und damit zur Deckung der anfallenden Kosten der Beerdigung - Bestattung" >Bestattungskosten genutzt wird.

Da Sie nach Ihrem Ableben nicht mehr selbst über Ihren Sparbetrag verfügen können, sollten Sie neben dem Verwendungszweck auch angeben, wem das Geld zuteil werden soll.

In einer gesonderten Bestattungsverfügung bestimmen Sie eine Person, die für die Koordination Ihrer Beerdigung zuständig ist. Diese erhält selbstverständlich den Sparbetrag, um die anfallenden Kosten tragen zu können.

Ein Sparbuch hat den Vorteil, dass Sie regelmäßig Zinsen auf das angesparte Geld erhalten. Diese decken, je nach Dauer des Sparens, meist sogar die zusätzlich anfallenden Bestattungskosten, die durch das Ansteigen der Preise entstehen können. Damit keine Bearbeitungsgebühren anfallen, müssen Sie die Vertrauensperson schon frühzeitig bestimmen. Diese regelt dann den Ablauf der Bestattung.

Die Sterbegeldversicherung

Es gibt besondere Sterbegeldversicherungen, an welche Sie regelmäßige Beiträge entrichten können. Diese Prämienzahlungen werden angespart, bis eine zuvor bestimmte Summe erreicht ist. Zinsen fallen hier natürlich ebenfalls an. Wenn Sie sich für diese Vorsorgemöglichkeit entscheiden, ist eine Sache besonders wichtig: die Vertrauensperson, die später die Durchführung Ihrer Bestattung übernehmen soll, benötigt von Ihnen die Versicherungspolice sowie eine Sterbeurkunde.

Tragen Sie also schon frühzeitig Sorge, dass diese Unterlagen auch tatsächlich bei jener Person ankommen, die Sie mit der wichtigen Aufgabe der Organisation betraut haben. Legt eine andere Person beide Papiere bei der Versicherung vor, so wird dieser automatisch die Summe aus der Sterbegeldversicherung ausgezahlt.

Beachten Sie vor dem Abschluss die Kriterien einzelner Versicherungsgesellschaften. Schließlich ist es Ihr Ziel, mit möglichst geringen Beiträgen Ihre spätere Bestattung finanziell abzusichern. Eine gute Sterbegeldversicherung gewährt Ihnen eine Versicherungssumme bis zu 12.500 Euro. Zudem verdoppelt sie diese Summe im Falle eines Unfalltodes. Auch das maximale Abschlussalter von 80 Jahren sollte eine gute Versicherung anbieten. Ab einem Alter von 60 Jahren darf der Beitrag auf maximal 30 Euro pro Monat angehoben werden. Alles, was darüber hinausgeht, ist eindeutig zu teuer und nicht legitim. Diese und einige weitere Kriterien sollten Sie frühzeitig vergleichen, um faire Konditionen zu erfahren.

Vorsorgeverträge

Vorsorgeverträge sichern Sie im Falle Ihres Ablebens in mehrerlei Hinsicht ab. Einen solchen Vertrag können Sie selbstverständlich auch mit dem Bestatter Ihrer Wahl abschließen. Darin werden besondere Eckdaten festgehalten, wie zum Beispiel der finanzielle Rahmen, in welchem sich Ihre Bestattung bewegen darf. Mit Abschluss des Vorsorgevertrages geht der Bestatter die Pflicht ein, die genannten Kriterien sowie den Kostenrahmen einzuhalten. Natürlich geht es hier nicht nur um die finanzielle Seite, sondern auch um bestimmte Wünsche zur Gestaltung Ihres Grabes, der Wahl des Sarges und dergleichen.

Kostenvoranschläge helfen Ihnen dabei, schon vorab einige Bestattungsinstitute miteinander zu vergleichen. Dabei steht das Vertrauen, welches Sie einem Unternehmen entgegenbringen müssen, stets an erster Stelle. Die Kosten für die Bestattung können Sie auch an eine Treuhandstelle weiterleiten. So laufen Sie nicht Gefahr, dass das Geld aufgrund Insolvenz des Bestatters verloren geht. Ein Bestattungsvorsorgevertrag schützt Sie und Ihre Angehörigen vor bösen Überraschungen. Auch mit Friedhofsgärtnereien und Steinmetzen können Sie gesonderte Vorsorgeverträge abschließen.


 

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