Hier erklären wir Ihenn, was Sie bei der Erstellung eines Testamentes beachten sollten.

Machen Sie es Ihren Hinterbliebenen später nicht unnötig schwer und verfassen Sie jetzt - vielleicht zusammen mit Ihrem Ehepartner - ein Testament. So gibt es später keine Erbstreitigkeiten und die Verwandtschaft ist nicht heillos zerstritten. Beides dürfte ja kaum in Ihrem Interesse liegen.

Inhalt & Form des Testaments

Das Testament muss handschriftlich verfasst und von beiden Ehepartnern unterschrieben werden. Auf dem Testament muss unbedingt der Ort und das Datum vermerkt sein; ebenso muss es die Überschrift Testament tragen. Wenn Sie ein gemeinsames Testament aufsetzen wollen, sollten Sie darin fixieren, dass der überlebende Ehepartner der Haupterbe oder Alleinerbe ist und danach erst Kinder und andere Verwandte erben. Natürlich können Sie auch spezielle Gegenstände Ihren Kindern vermachen, wenn Ihr Partner ansonsten der Alleinerbe sein soll. Allerdings haben die Kinder einen Pflichtteilsanspruch, der die Hälfte des regulären Anspruches beträgt. Deshalb wäre es sicherlich günstiger, Ihren Partner und die gemeinsamen Kinder zu gleichen Teilen als Erben einzusetzen.

Kann der andere Partner das Testament später abändern?

Dies ist nur dann möglich, wenn dies im Ursprungstestament ausdrücklich so vereinbart wurde. Ansonsten ist dies nicht möglich.

Können Kinder oder eigene Eltern auch als Erben ausgeschlossen werden?

Dies ist nur bei ganz großen Pflichtverletzungen möglich, ansonsten haben Kinder, aber auch die eigenen Eltern einen Pflichtteilsanspruch, den sie gerichtlich durchsetzen können. Geben Sie also eine einfache, aber umfangreiche Begründung dafür ab, warum derjenige seinen Pflichtteil nicht erhalten soll.

Wo wird das Testament am sichersten verwahrt?

Am besten wäre es, wenn Sie das Testament beim Nachlassgericht Ihres zuständigen Amtsgerichtes hinterlegen würden. So könnte es kein Hinterbliebener klammheimlich an die Seite legen. Natürlich können Sie auch mehreren potenziellen Erben erzählen, wo Sie das Testament versteckt haben. Dann ist auch dafür garantiert, dass es rechtzeitig aufgefunden wird.

Muss ich das Testament selbst verfassen?

Sie können auch einen Notar aufsuchen, der mit Ihnen dann alles in Bezug auf Ihr Erbe und die gewünschte Aufteilung unter den Hinterbliebenen besprechen wird. Dieser stellt ein notarielles Testament aus, welches ebenfalls beim zuständigen Nachlassgericht hinterlegt wird. Natürlich müssen Sie für die Arbeit des Notars bezahlen. Deshalb lohnt es sich eigentlich nur bei größerem Bar- oder Immobilienvermögen, einen Rechtsanwalt und Notar aufzusuchen.

Wenn Sie aber ganz sicher gehen wollen und das Testament gesetzlich sattelfest machen möchten, so sollten Sie diesen aufsuchen, sich von ihm beraten und das notarielle Testament erstellen lassen. Dieses wird dann von Ihnen unterschrieben und von ihm beglaubigt. Spätere Änderungen können dann ebenfalls nur in Zusammenarbeit mit einem Notar vorgenommen werden.


 

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